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"Es verdient unsere Beachtung, daß auch Erscheinungen, die sich zufällig in den Naturerzeugnissen vorfinden, etwas Reizendes und Anziehendes besitzen. So hat z.B. manchmal das gebackene Brot Risse und Spalten, die zwar der Absicht des Bäckers nicht entspringen, aber doch eine gewisse Annehmlichkeit erregen. So brechen auch die Feigen, wenn sie überreif sind, auf; und den überzeitigen Oliven verleiht gerade die Annäherung der Fäulnis der Frucht etwas besonders Liebliches. Die niederhängenden Ähren, die faltige Stirnhaut des Löwen, der aus des Ebers Rachen triefende Schaum und vieles andere derart ist, an und für sich betrachtet, fern von aller Wohlgestalt, und doch trägt es, weil es zur Natur eines Dinges gehört, mit zu seinem Schmuck bei und macht uns Vergnügen. Wenn daher jemand nur Empfänglichkeit und tieferes Verständnis für alles, was im All geschieht, besitzt, so gibt es kaum etwas, das nicht auch unter solchen Nebenumständen ihn die Harmonie auch des Kleinsten mit dem Weltall lehren könnte. Wer das begriffen hat, wird den natürlichen Rachen wilder Tiere mit nicht geringerem Vergnügen betrachten als den von Malern und Bildhauern nachgebildeten, und seinem von der Weisheit geöffneten Auge wird sich ebenso die eigenartige Schönheit betagter Frauen und alter Männer enthüllen wie die lieblichen Jugendblüte... Derart gibt es noch vieles, was nicht jedermann, sondern nur den anspricht, der für die Natur und ihre Werke einen erschlossenen Sinn besitzt."
Marc Aurel "Selbstbetrachtungen“", Drittes Buch

"I hear my footsteps. The sky is cloudless and wide. Nothing pushes itself in between. I feel the mild wind blowing across the fields. #2" Öl auf Leinwand, 120 x 90 cm, 2021
"I hear my footsteps. The sky is cloudless and wide. Nothing pushes itself in between. I feel the mild wind blowing across the fields. #2"
Öl auf Leinwand, 120 x 90 cm, 2021
"I hear my footsteps. The sky is cloudless and wide. Nothing pushes itself in between. I feel the mild wind blowing across the fields. #1" Öl auf Leinwand, 120 x 90 cm, 2021
"I hear my footsteps. The sky is cloudless and wide. Nothing pushes itself in between. I feel the mild wind blowing across the fields. #1"
Öl auf Leinwand, 120 x 90 cm, 2021
"the fall begins. I feel the wind at the edge of the forest." Öl, Acryl, 70 x 50 cm, 2020
"the fall begins. I feel the wind at the edge of the forest."
Öl, Acryl, 70 x 50 cm, 2020

Die Welt als eine Form des Mikrokosmos. Wandelbare Realitäten haben ihre Zeichen hinterlassen, natürliche Formen und Prozesse sich wie Chiffren auf den Flächen eingeprägt. Wurzeln, Böschungen, Baumstämme oder Tierkadaver, alte Rohre, Abfall, Müll, Schrott, die in Verbindung mit persönlichen Stimmungen und aufgesogenen atmosphärischen Eindrücken finden im Bild zu einer eigenen Formensprache.

"See into the trees, see into the mountain #3" Öl, Acryl auf Leinwand, 70 x 100 cm, 2020
"See into the trees, see into the mountain #3"
Öl, Acryl auf Leinwand, 70 x 100 cm, 2020
"See into the trees, see into the mountain #1" Öl, Acryl auf Leinwand, 70 x 100 cm, 2020
"See into the trees, see into the mountain #1"
Öl, Acryl auf Leinwand, 70 x 100 cm, 2020
"See into the trees, see into the mountain #2" Öl, Acryl auf Leinwand, 70 x 100 cm, 2020
"See into the trees, see into the mountain #2"
Öl, Acryl auf Leinwand, 70 x 100 cm, 2020
"A noise behind the rocks. Something is looking at me. Tracks on the ground." Öl auf Leinwand, 80 x 100 cm, 2021
"A noise behind the rocks. Something is looking at me. Tracks on the ground."
Öl auf Leinwand, 80 x 100 cm, 2021
"shapes in the scrub" Öl auf Leinwand, 100 x 140 cm, 2019
"shapes in the scrub"
Öl auf Leinwand, 100 x 140 cm, 2019
"the day ends. shapes in the scrub" Öl auf Leinwand, 100 x 140 cm, 2019
"the day ends. shapes in the scrub"
Öl auf Leinwand, 100 x 140 cm, 2019